H23 - Ausleuchten für die Bundespolizei


Einsatzbericht, 19.-20.05.2013

 

Am späten Abend des Pfingstsonntags wurden wir, zusammen mit der Wache Dorf zu einer sonstigen Hilfeleistung(H23) alarmiert. Einsatzort war die Eisenbahnbrücke am Havelkanal. 

Die Hilfeleistung bestand darin, eine Einsatzstelle der Bundespolizei auszuleuchten.

An der Einsatzstelle angekommen, hielt der Gruppenführer des LF Absprache mit der schon anwesenden Wasserschutzpolizei, Landespolizei und der Bundespolizei. Wir erfuhren, dass der Verdacht auf Vorhandensein einer unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtung (USBV) besteht, es sich also um eine selbstgebaute Bombe handeln könnte.

Etwa zeitgleich trafen das LF 20/16 aus dem Dorf und der ELW ein. Die Kräfte aus Swe-Dorf haben die Einsatzstelle jedoch nach kurzer Zeit wieder verlassen, da die Gerätschaften aus der Siedlung ausreichten.

Der Maschinist des LF 16/12 hat das Fahrzeug auf dem Weg vor der Brücke platziert. Anschließend wurde zuerst der Lichtmast des Fahrzeuges ausgefahren. Danach wurde der Opens external link in new windowPowermoon auf der Wiese aufgebaut, um die Einsatzstelle und auch den Aufstieg auf die Brücke zu beleuchten. Auf Wunsch des Einsatzleiters der Bundespolizei wurden noch zwei Flutlichtscheinwerfer am Ufer des Kanals aufgestellt und von weiter unten auf die Brücke gerichtet.

Dann wurde etwa zwei Stunden auf den Kampfmittelräumdienst gewartet, welcher aus Eberswalde anfahren musste.

 

Gegen 01.45 Uhr sind die "Entschärfer" eingetroffen. Sie haben nach einer Besprechung mit dem Einsatzleiter der Bundespolizei und der Feuerwehr eine erste Erkundung durchgeführt. Danach wurde ein Sperrkreis mit einem Radius von 300 m angelegt. Der Entschärfungstrupp hat nun das Objekt genauer in Augenschein genommen und "entschärft".

 

Nach ca. einer Stunde wurde Entwarnung gegeben - es handelte sich lediglich um einen Opens external link in new windowGeocaching-Point, der elektronisch betrieben wurde, um seine Lage stetig zu übermitteln.

Daraufhin wurde mit dem Rückbau begonnen.

 

Gegen 04.00 Uhr sind der ELW und das LF wieder in der Wache Swe-Siedlung eingetroffen. Anschließend wurden Fahrzeuge und Geräte sauber und wieder einsatzbereit gemacht.

Der letzte Kamerad schloss die Tore um 4.20 Uhr- Die Sonne ging gerade auf.

 

 

D.H.

 

 




Eine handelsübliche Verteilerdose mit Batterien gefüllt


aufgewickeltt - das zu lange Kabel


etwas schlecht zu erkennen, das verdächtige Objekt


der Kampfmittelräumdienst


Zuletzt geändert:  16:02 24/03 2015