Die Jugendfeuerwehr führt schon seit mehreren Jahren in den Sommerferien eine Kanutour durch. Traditionellerweise findet diese immer in der vorletzten Ferienwoche statt. Es ist jedes Mal wieder eine kleine Herausforderung, mal spielt das Wetter nicht so mit oder die Zeltplatzbesitzer. Aber die Kinder lernen hier vor allem Durchhaltevermögen und Zusammenhalt. Denn jeden Tag steht ein neues Ziel auf dem Plan. Dies ist in der Regel ein Campingplatz und diesen müssen alle samt Gepäck erreichen.

Aber Lesen Sie doch selbst ein mal einen Bericht dazu oder Schauen Sie sich die Bilder an.

 



Kanutour 2012 - Die Natur war wild, wir waren wilder!



Ein Bericht von Dietmar Höfeler

 

Der Juli 2012 war ein sehr durchwachsener Sommermonat - etwas Sonne, viele Wolken und auch Regen war dabei, doch das sollte sich am 20. Juli ändern.

Am Freitag, den 20.Juli 2012, trafen wir uns um 8 Uhr am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Schönwalde-Glien OT-Siedlung, bereit für zehn Tage Natur, Abenteuer, Teamgeist und viel Spaß. Wenig später stiegen wir, 12 Kinder und 6 Betreuer, in den Reisebus, der uns zu unserem ersten Campingplatz- Campingplatz Thomsdorf gefahren hat, der ungefähr 2,5 Stunden von Schönwalde entfernt ist.

Dort haben wir zum ersten Mal unser Lager aufgeschlagen und unser Jugendwart/Reiseleiter hat uns die Regeln erklärt.

Das Wetter war noch etwas bewölkt, aber bei der Übung "Wie verhalte ich mich, wenn das Kanu gekentert ist" mit anschließendem Baden war es sonnig und warm. Zum Abendessen gab es Nudeln mit selbstgemachter Bolognese.

Nach dem Essen finden sich immer 3 Kinder mit einem Beteuer zusammen um abzuwaschen. Am Abend haben wir noch Karten gespielt, erzählt oder einfach nur geschlafen, denn am nächsten Tag hieß es um 7 Uhr aufstehen.

Als wir aufgestanden sind, haben wir erst ein Mal die Schlafsäcke eingepackt, damit im Tarp (Gemeinschaftszelt) Platz ist. Dann hat auch schon unser Jugendwart das Frühstück vorbereitet, es gab jeden Tag selbstgemachte Eierkuchen, Brötchen oder Brot, dazu verschiedenen Belag und verschiedene Aufstriche.

An den Tagen sind wir zwischen 7 und 22 km gefahren. Die Tour führte uns überwiegend durch geschützte Reservate oder durch Nationalparks. Der zweite Tag führte uns zum Campingplatz Kolbatzer Mühle. Dort wartete schon das nächste Highlight auf uns - Schlafen in einer Erdhöhle.

Unmittelbar nach dem Entladen der Kanus haben wir Football gespielt und anschließend sind wir über ein Seil in den See gesprungen. Danach gab es Pellkartoffeln mit Quark. Am Abend haben wir ein großes Lagerfeuer gemacht. An dem darauffolgenden Tag sind wir zu dem Biwakplatz Fegefeuer gepaddelt. Dort sind wir natürlich wieder baden gegangen und haben Holz gesammelt, um am Abend Stockbrot für Hot Dogs zu machen.

Am vierten Tag sind wir eine von den 22 km Touren gefahren. Es ging über Lychen nach Fürstenberg/Havel. Dort sind wir an einer sehr guten Badestelle ins Wasser gegangen. Am Abend gab es Kartoffelpüree mit Bratwurst und Krautsalat. In der Nacht konnte man sehr gut Sternschnuppen beobachten.

Am fünften Tag war der Naturcampingplatz am Großen Pälitzsee unser Ziel. Am Abend gab es Nudeln mit Jagtwurstsoße. An diesem Abend war auch ein schöner Sonnenuntergang zu beobachten.

Am nächsten Tag ging es nach Mirow. Es war ein sehr warmer Tag, deswegen gab es zwischendurch einige Abkühlungen. An dem Campingplatz Kanustation Mirow angekommen hieß es wieder: Ab ins Wasser. An diesem Abend zauberte uns der Jugendwart Reis mit Curryhuhn.

Der Morgen danach war etwas hektisch, weil wir unverständlicher Weise vom Platz verwiesen wurden und somit um acht Uhr unsere Abreise antreten sollten. Frühstück gab es auf einer Holzinsel. Nach der ersten Etappe gab es schon wieder ein Highlight - eine Kutschfahrt. Der Kutscher hat uns samt Kanus vom Leppinsee bis nach Babke gefahren. Von dort aus ging es über Flüsse, Seen und eine lustige Loren-Übersetzstelle zum Campingplatz Naturfreunde in Kratzeburg. An diesem Campingplatz blieben wir die letzten 2,5 Tage. Als wir ankamen, sind wir natürlich wieder ins Wasser gesprungen. Am Abend gab es Käsesuppe. Da der Spielplatz des Campingplatzes nah an unserem Tarp war, freuten sich vor allem die kleineren Tourteilnehmer.

Der nächste Tag war unser freier Tag. Das traf sich gut, denn an diesem Tag waren es ungefähr 36 °C. Nach dem Frühstück haben wir darüber abgestimmt, ob wir eine Seeschlacht machen möchten. Die Mehrheit war dafür und so haben wir uns vier unserer sieben Kanus genommen, besetzt und zu Wasser gelassen. Auf dem Wasser ging es dann los mit dem Spritzen, Schaukeln und anschließendem Kentern. Das hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht. Insgesamt sind wir an dem Tag vier Mal baden gegangen. Am Abend haben wir Gulasch gegessen.

Am Sonnabendmorgen sind wir um 4Uhr wach geworden, weil es sehr stark geregnet hat. Somit sind die älteren Tourteilnehmer aufgestanden, um die zum Teil nicht wachgewordenen Kinder und auch die Schlafsäcke vor dem Regen zu schützen. Um 6.30 Uhr sind wir noch ein Mal wachgeworden, da der Wind unserem Tarp sehr zu schaffen machte und einige Innenstangen umgefallen sind. Also sind wir Älteren wieder aufgestanden und haben alles hergerichtet. An diesem Tag sind wir mit dem Zug nach Waren(Müritz) gefahren und haben uns dort etwas die Stadt angeguckt, um dann mit dem Bus in den Nationalpark zu fahren. Dort sind wir auf einen 31m hohen Aussichtsturm gestiegen und haben eine sehr schöne Aussicht genossen. Von dem Turm aus sind wir noch eine kurze Strecke mit dem Bus gefahren und dann haben wir einen 8,5km langen Fußmarsch gestartet, zurück zum Campingplatz. Am Abend gab es lecker Kartoffelsuppe.

Der nächste Tag war auch schon unser Abreisetag. Das hieß, alles zusammenpacken, die Kanus wurden vom Eigentümer abgeholt und um 12 Uhr ab in den Bus. Nach ungefähr 2,5 Stunden Busfahrt waren wir wieder in unserer Heimat. Allen hat die Fahrt einen riesen Spaß gemacht.



Kanutour in Bildern


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Zuletzt geändert:  13:54 07/06 2013